Verbreitungsatlas der Moose Deutschlands

Samstag, 03. November 2007
Verbreitungsatlas der Moose Deutschlands

Meinunger, L. & W. Schröder (2007): Verbreitungsatlas der Moose Deutschlands. Herausgegeben von O.Dürhammer für die Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790 e. V., 2044 S., Regensburg.

Aufbereitung der Daten erfolgte mit den Programmen [GIS-MASK] und [GIS-ENGINE]

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Technische Daten:
3 Bände
17,5x24,3 cm
Hardcover
2044 Seiten
162 zum Teil farbige Fotos
1158 farbige ganzseitige Verbreitungskarten
Drucktermin: August 2007
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2007
Buchpräsentation in Regensburg am 03.11.2007


Personeninfos:

Das Autorenteam arbeitet seit ca. 15 Jahren zusammen. Der Herausgeber ist mit beiden seit 1991 über seien Beschäftigung mit der Pflanzengruppe der Moosen bekannt. Als Vorstandsmitglied der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft konnte er die Gesellschaftsführung schnell davon überzeugen, den Moosatlas im Eigenverlag heraus zu bringen. Dr. Ludwig Meinunger & Wiebke Schröder: Der promovierter Astrophysiker arbeitete bis 1989 an der Sternwarte in Jena. Mit der Frühpensionierung zog er mit Frau Schröder, seiner Lebensgefährtin aus Schleswig-Holstein, nach Ludwigsstadt-Ebersdorf (Nordbayern), nahe an die thüringischen Grenze. Im Jahr 1990 veröffentlichte er bereits den "Verbreitungsatlas der Moose und Gefäßpflanzen von Thüringen" und mit der Grenzöffnung entstand das erhgeizige Projekt ganz Deutschland zu kartieren. Zwölf Jahre lang druchstreiften beide das gesamte Bundesgebiet und trungen alle Funddaten in gerasterte Deutschlandkarten von Hand ein. Durch die intensive Zusammenarbeit mit allen im Land tätigen Moosforschern kamen bis zum Jahr 2005 1,5 Millionen Daten über Moose zusammen, die nun im Atlas erstmals dargestellt werden.


Dr. Oliver Dürhammer
Der Herausgeber des Altas ist seit über 10 Jahren aktives Mitglied in der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft und leidenschaftlicher Botaniker für Niederen Pflanzen. Er verfasste seine Diplomarbeit über den "Bestand und Wandel der Moosflora von Regensburg", wofür er für seine Leistungen für die Botanik und die Aufbereitung der Regensburger Landschaftsgeschichte im Jahr 1996 mit dem "Josef Engert-Preis" von Oberbürgermeister Schaidinger ausgezeichnet wurde. Nach der Ausbildung als Biologie und Chemielehrer wurde er von seinem Botaniklehrer Prof. Dr. Bresinsky an den Lehrstuhl für Botanik der Universität Regensburg zurückgeholt, um über die Flechten im Großraum der Donaumetropole seine Dissertation zu schreiben. Seit 2003 arbeitet er für das Bayerische Umweltministerium an der "Zentralstelle für die Floristische Kartierung Bayerns" als Spezialist für Niedere Pflanzen und Pilze.